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  Mineralien & Fossilien
 














Aerinit Spanien

Aerinit, (Ca5.1Na0.5)(Fe3+AlFe2+1.7Mg0.3)-(Al5.1Mg0.7)[Si12O36(OH)12H][(CO3)1.2(H2O)12]; das Mineral hat eine Grundstruktur von 4 Pyroxen-Ketten, ist somit den komplexen Inosilikaten zuzuordnen*. Diese Struktur wurde 2004 mit den Methoden der Synchrotron-Pulver-diffraktometrie entschlüsselt. Campobells-Estopanya, HuescVorland der Pyrenäen, E-Spanien.
 
*: Rius, J. et al: Structure determination of the blue pigment mineral Aerinite from Synchrotron Powder Diffraction data: The solution of an old riddle. Eur.J.Mineral. 16, 127-134, 2004 (mit ausführlichem Literaturverzeichnis)

Aerinit auf "OPHIT" (=DIABAS). Die Begriffe "OPHIT/"ophitisch" werden im französischen und spanischen Schifttum im Sinne von "Diabas", "diabasähnlich" benutzt, im deutschen, skandinavischen und englischen Schrifttum beschreiben sie dagegen ein Gefügemerkmal von basaltisch/gabbroiden Gesteinen: Plagioklas bildet idiomorphe tafelige, im Querschnitt leistenförmige Kristalle, mafische Bestandteile füllen deren Zwickel.
In älterem Schrifttum findet sich die Formel: Ca4(Mg,Fe)3(Al,Fe)8[CO3][OH|SiO3]12·12H2O, in der Systematik eingeordnet unter: "Nesosilikate mit weiteren komplexen Anionen".
Genese: Reaktionsprodukt bei der Intrusion von gangartigen basaltischen Intrusivgesteinen in mesozoische Evaporite.
 
Aus Aerinit wurde in Katalonien ein blaues Pigment gewonnen, mit dem die Aspen von mittelalterlichen Dorfkirchen ausgemalt wurden. Kunsthistorische Forschungen Untersuchungen führten weiter zur Mineralogischen Neubestimmung.
 
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